Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Fabio Zahnd GmbH, Dorf 10, 3053 Deisswil bei Münchenbuchsee (nachfolgend «Dienstleister»)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen dem Dienstleister und seinen Auftraggebern (nachfolgend «Kunde») für alle Angebote, Lieferungen und Leistungen des Dienstleisters. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Dienstleister ihnen schriftlich zugestimmt hat.

2. Vertragsabschluss

Der Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Dienstleisters oder durch die Inanspruchnahme der Dienstleistungen durch den Kunden zustande. Offerten des Dienstleisters sind freibleibend und unverbindlich.

3. Leistungen

Der Dienstleister erbringt die vereinbarten Leistungen sorgfältig und gemäss den in der Offerte oder einem separaten Leistungsverzeichnis festgelegten Spezifikationen.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF) und exklusive Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.

Standardmässig sind 50% des Gesamtpreises nach Auftragserteilung als Anzahlung fällig. Die restlichen 50% sind nach vollständiger Erbringung der Leistung und vor Übergabe des finalen Produkts zu bezahlen. Bei grösseren Aufträgen kann eine Zahlung in drei Teilen vereinbart werden: ein Drittel bei Auftragserteilung, ein Drittel bei einem vereinbarten Zwischenziel, ein Drittel nach Projektabschluss.

Rechnungen sind innert 10 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist der Dienstleister berechtigt, den gesetzlichen Verzugszins von 5% zu verrechnen.

5. Absage von Produktionsterminen

Absagen oder Verschiebungen von Produktionsterminen durch den Kunden müssen mindestens 7 Tage vor dem geplanten Termin schriftlich beim Dienstleister eingehen. Bei späteren Absagen oder Verschiebungen wird eine Ausfallentschädigung von 70% des vereinbarten Auftragsvolumens für den betroffenen Termin fällig. Diese Pauschale deckt die getroffenen Vorbereitungen und die reservierte Kapazität ab.

Bei höherer Gewalt oder unvorhersehbaren persönlichen Umständen bemüht sich der Dienstleister um eine einvernehmliche Lösung. Kunden werden gebeten, sich bei einer bevorstehenden Absage so früh wie möglich zu melden.

6. Änderungen des Leistungsumfangs

Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs sind schriftlich mitzuteilen und bedürfen der Zustimmung des Dienstleisters. Der Dienstleister informiert den Kunden vorgängig über Mehrkosten und Auswirkungen auf Termine.

7. Urheber- und Nutzungsrechte

Die Urheberrechte und alle anderen Schutzrechte an den vom Dienstleister erstellten Werken verbleiben beim Dienstleister.

Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde ein nicht-exklusives, nicht-übertragbares Recht, die Werke für seine eigenen Kommunikations- und Unternehmenszwecke zeitlich und räumlich unbeschränkt zu nutzen.

Eine darüber hinausgehende Nutzung, insbesondere der Weiterverkauf, die Sublizenzierung an Dritte, die Integration in Produkte für den Verkauf oder umfangreiche Medienkampagnen ausserhalb der eigenen Kanäle, bedarf der vorgängigen schriftlichen Zustimmung des Dienstleisters. In solchen Fällen wird eine angemessene zusätzliche Vergütung vereinbart.

Der Dienstleister ist berechtigt, erstellte Werke als Referenz für die eigene Werbung zu verwenden, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.

8. Musiklizenzen

Für die in Videos verwendete Musik sind die Lizenzrechte durch den Kunden zu erwerben, sofern nicht anders vereinbart. Der Kunde ist verantwortlich, alle notwendigen Genehmigungen und Lizenzen bei der SUISA oder anderen Rechteinhabern einzuholen. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Verstösse gegen Urheberrechte an Musik oder daraus resultierende Forderungen.

9. Mängel und Nachbesserung

Der Kunde prüft die gelieferten Werke und rügt allfällige Mängel innert 10 Tagen nach Lieferung schriftlich. Der Dienstleister hat das Recht, gerügte Mängel innert angemessener Frist nachzubessern. Dem Dienstleister sind zwei Nachbesserungsversuche zu gewähren, bevor der Kunde weitergehende gesetzliche Ansprüche geltend machen kann.

10. Haftung

Der Dienstleister haftet nur für Schäden, die er durch rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit verursacht hat. Jede weitergehende Haftung, insbesondere für indirekte Schäden und Folgeschäden wie entgangenen Gewinn, Datenverlust oder Reputationsschäden, ist im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.

Der Dienstleister haftet insbesondere nicht für Inhalte, Verhalten oder Reaktionen Dritter auf Social-Media-Plattformen oder anderen öffentlichen Kanälen, einschliesslich negativer öffentlicher Reaktionen auf publizierte Inhalte. Die Überwachung oder Moderation von Inhalten Dritter ist nicht Teil der Leistung, sofern nicht ausdrücklich vereinbart. Die Publikation und Verbreitung der erstellten Inhalte erfolgt auf Risiko des Kunden.

11. Vertraulichkeit

Beide Parteien behandeln alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung erhaltenen vertraulichen Informationen streng vertraulich und geben sie nicht ohne schriftliche Zustimmung der anderen Partei an Dritte weiter.

12. Datenaufbewahrung und Löschung

Digitale Daten wie Videodateien, Rohmaterial oder Projektdaten werden vom Dienstleister bis maximal 12 Monate nach Projektabschluss gespeichert. Nach Ablauf dieser Frist ist der Dienstleister berechtigt, die Dateien ohne weitere Rücksprache endgültig zu löschen. Eine längere Speicherung kann gegen separate Vergütung vereinbart werden. Für die rechtzeitige Sicherung übergebener Daten ist der Kunde selbst verantwortlich.

13. Datenschutz

Die Bearbeitung von Personendaten erfolgt gemäss den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Näheres regelt die Datenschutzerklärung auf dieser Website.

14. Schlussbestimmungen

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des Vertrags bedürfen der Schriftform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Dienstleisters.

Stand: Juli 2026